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Das Grün der Hügel, die sich zwischen Desenzano und Salò am westlichen Ufer des Gardasees dahinziehen, übt einen besonderen Reiz und eine eigentümliche Faszination aus. Wälder wechseln sich mit Feldern, Weinbergen und Olivenhainen ab. Flora und Fauna ziehen den Besucher mit ihrer Vielfalt in ihren Bann. Das ganze Jahr über bietet sich die Gelegenheit zu archäologischökologischen Führungen durch den Natur-Park von Rocca di Manerba. Um detaillierteres und stets aktuelles Informationsmaterial zu erhalten, sollte man sich an die Associazione Valtenesi oder die Fremdenverkehrsbüros in den einzelnen Orten wenden.

Entstanden ist die Valtenesi als religiöser Bezirk der Pfarrei von Pieve di Santa Maria Manerba. Der süd-westliche Teil des Gardasees, der durch die Gletschermoräne anfiteaterförmig ausgebildet wurde, wurde schon in der Bronzezeit von Menschen bewohnt, die vom Fischfang, der Jagd und der Landwirtschaft lebten. Das konnte durch verschiedene Fundstücke bewiesen werden. Viele Reste dieser Pfahlbausiedlungen wurden in Dörfern wie Lonato, Polpenazze und Soiano gefunden. Einer der beiden Namen des “Benaco”-Sees wird auf die Etrusker zurückgeführt: “Beni-Aco”, Söhne des Aco, mythologischer Prinz von Etrurien. Von dem Namen Valtenesi wird angenommen, dass er auf die in vorchristlicher Zeit stattgefundene griechische Herrschaft zurückzuführen ist, also auf den Namen “Valle degli Ateniesi” (Tal der Athener). Die bezaubernden Grotten des Catull in Sirmione und die majestätische Villa in Desenzano beweisen das Vorhandensein römischer Siedlungen. Die wundervolle Schatztruhe des Gardasees beherbergt entlang seiner gesamten Küsten künstlerische Schätze von einmaliger Schönheit wie das Altarbild des Tiepolo im Dom von Desenzano, die Pfarrkirche von Santa Maria Assunta in Manerba und die wunderbaren, mittelalterlichen Schlösser, die überwiegend in der Valtenesi liegen.

Der Gardasee ist dank seiner besonderen Lage, einerseits bereits Teil der Poebene und andererseits die brescianer und veroneser Voralpen, einer der am meisten besuchten Orte in ganz Mitteleuropa. Die charakteristische, typisch mediterrane Vegetation, die durch das milde Klima des Sees begünstigt wird, ermöglicht den Anbau von Weinreben renommierter Qualität, wie il Rosso, il Rosso Superiore, il Bianco, il Chiaretto und il Groppello, und die Anpflanzung von Olivenbäumen, aus denen in den einheimischen Ölmühlen ein sehr gehaltvolles Olivenöl gewonnen wird. Das alles trägt zu einer besonderen Gastronomie bei, die sich in ihren typischen Speisen, wie beispielsweise Polenta (Maisbrei), Seefisch und schmackhaften Suppen ausdrückt.

Die Valtenesi wird durch eine artenreiche Flora geschmückt, darunter ausgedehnte Orangen- und Zitronenhaine, hohe Zypressen und die besondere Palme, die prunkvollen Villen auf den Hügeln des Sees die besondere Note verleiht. Darüber hinaus bietet die Valtenesi Urlaubsmöglichkeiten für Jung und Alt und für die verschiedensten Interessen.
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