Das Schloß
Etwas über dem Dorf gelegen, zeigt dieser beeindruckende mittelalterliche Bau noch heute seine starken Mauern aus großen Steinen und drei charakteristische Türme im nord-östlichen Bereich. Leider sind vom mittleren Bereich nach dessen Einsturz nur noch Ruinen vorhanden. Der quadratische Hauptturm erhebt sich über dem Eingang, den eine mächtige Zugbrücke schützte, deren Zugschlitze noch heute zu sehen sind.
Die Hochburg wurde oft umkämpft und verloren, bis im Jahre 1414 Pandolfo Malatesta sich entschloß, Padenghe das Schloß Drugolo anzuvertrauen, in dem später die venetianische Republik eine Garnison unterhielt. Im Schloßhof wurde ein "Schlößchen" errichtet, in dem der Schloßherr und die Garnison lebten.
Kirchlein von Sant’Emiliano
In der Nähe des Schlosses gelegen, ist es eine kleine romanische Pfarrkirche mit einem einzigen Saal und einer halbrunden Apsis aus dem zwölften Jahrhundert. In ihrem Innern können die Veränderungen, die in der Barockzeit stattgefunden haben, verfolgt werden.
Die Pfarrkirche
Gegen Ende des siebzehnten Jahrhunderts erbaut, sind in ihrem Innern sehr wertvolle Bilder erhalten, wie die “Madonna mit Kind und den Heiligen” von Zenone Veronese und Bilder des Francesco Paglia, Francesco Giugno und des Zadei. Darüber hinaus können eindrucksvolle Skulpturen des Antonio Callegari und des Beniamino Sironi bewundert werden.
Villa Barbieri
In der Nähe der Kirche gelegen, wurde sie gegen Ende des XVIII. Jahrhunderts erbaut. Sie hat eine sehr charakteristische, durchgehend rustikale Fassade. Vor kurzem wurde sie von der Gemeinde von Padenghe gekauft, trotzdem kann sie nur von außen besichtigt werden.